Bericht vom Spiel der Damen II gegen SG Regensburg

Damen II müssen sich knapp geschlagen geben

Nach spannenden 60 Minuten hieß es am Sonntagnachmittag leider 25:26 (12:7) und die SG Regensburg bescherte den Damen II die erste Heimniederlage in dieser Saison. Trotz der Niederlage bleibt die TSH Tabellenführer der BOL Ostbayern – der Kampf um die Meisterschaft wird nun aber wieder spannend.

Nach der guten Leistung am vergangenen Wochenende beim TV Erlangen-Bruck, nahmen die Damen II sich vor genau daran nahtlos anzuknüpfen. Spielerinnen und Trainern war vor dem Spiel klar, dass mit der SG Regensburg ein schwerer Gegner in Herzogenaurach zu Gast sein wird, der jede Gelegenheit nutzen würde, um dem Tabellenführer ein Bein zu stellen. In der Ansprache vor dem Spiel nahm man sich daher vor, von Anfang an konsequent in der Abwehr zu agieren und im Angriff geduldig und druckvoll zu spielen.

Die Vorgaben des Trainergespanns setzten die Mädels in der ersten Halbzeit gut um. Von Anfang an konnten die Damen II in Führung gehen. Auch wenn es das erwartet schwere Spiel wurde, gelangen in der Abwehr – auch dank eines starken Rückhalts im Tor – zahlreiche Ballgewinne, die immer wieder über die erste und zweite Welle in Tore verwandelt werden konnten. Bis zur Halbzeitpause erarbeiteten sich die TSHlerinnen so einen 5-Tore Vorsprung und gingen beim Stand von 12:7 in die Kabine.

In der Halbzeitpause appellierten die Trainer an die Mannschaft weiterhin konsequent in der Abwehr zu Werke zu gehen und vor allem im Angriffsspiel beweglicher und schneller zu spielen. In den ersten 15 Minuten der zweiten Halbzeit gelang es den TSHlerinnen noch den Vorsprung weitgehend zu halten. Auch wenn die Regensburgerinnen beherzt dagegen hielten, ihr Spiel konsequent durchzogen und den Rückstand immer wieder verkürzten, führte man in der 47. Minuten noch mit 22:18.

Doch schon in dieser Phase des Spiels fanden die Gäste immer mehr Lücken in der TSH-Abwehr und im Angriff schlichen sich Unkonzentriertheiten und zahlreiche Fehlwürfe ein. Die SG Regensburg nutzte die Schwächen der Damen II eiskalt aus und kamen so in der 52. Minuten bis auf ein Tor heran (23:22).

Die Schlussphase des Spiels war nun ein offener Schlagabtausch zwischen beiden Mannschaften. Leider agierten die Gäste hier in einigen Situationen wesentlich cleverer als die TSHlerinnen und konnten so – auch aufgrund einiger unglücklicher Entscheidungen der Unparteiischen über die 2. Spielhälfte hinweg – in der 60. Minuten zum 25:25 ausgleichen und mit der Schlusssirene sogar den Siegtreffer zum 25:26 erzielen.

Sowohl Spielerinnen als auch Trainer waren sehr enttäuscht und sprachlos ob des Spielverlaufs und der Niederlage. Auch Trainer Udo Hermannstädter fehlten zunächst noch die Worte – analysierte das Spiel jedoch danach: „Wir haben in der zweiten Halbzeit unsere Linie verloren. Zu viele Fehlentscheidungen auf dem Spielfeld aber auch von mir haben dazu geführt, dass die Regensburgerinnen wieder herankommen konnten. Leider gelang es uns diesmal nicht das Blatt doch wieder zu wenden. Mein Kompliment geht an die Gäste, die sich nie aufgegeben haben und konsequent ihr Spiel durchgezogen haben.“

Der Schmerz über die unnötige und knappe Niederlage sitzt tief bei Spielerinnen und Trainern. Doch nun heißt es Mund abwischen und weitermachen. In den kommenden Trainingseinheiten wird man an den Fehlern arbeiten und danach umso motivierter und aggressiver in die letzten beiden Spiele der Saison gehen. Im nächsten Spiel bei Mintraching/Neutraubling II nach der Osterpause am 07.04.2018 will man wieder zu alter Spielstärke zurückfinden und eine kompakte Abwehr stellen.

Am 14.04.2018 (16:00 Uhr) empfangen die Damen II dann in eigener Halle zum voraussichtlich entscheidenden Saisonfinale den derzeit Zweitplatzierten aus Naabtal. Alle sind hoch motiviert für diese letzten zwei Spiele und wollen mit engagierten und guten Leistungen diese tolle Saison abschließen.

TSH: Albrecht, Markus (beide Tor) – Probst (8), Kräck (1), Schilmeier, Reis (3), Willert (4/3), Wittmann, Bestle (1), Schneidereit (1), Denkl (4), Orend (3).

V.Willert