Bericht vom Spiel der Damen II in Forchheim

Schwarzer Tag für die Damen II

Nach einer langen Siegesserie musste die Damen II am Samstag gegen den HC Forchheim die erste Niederlage seit September 2017 hinnehmen. In einem sehr körperbetonten Spiel setzten sich am Ende die „Flippers“ mit 22:24 (7:14) durch.

Mit einem für diese Saison ungewöhnlich kleinen Kader aber hoch motiviert traten die Damen II am Samstagnachmittag die kurze Auswärtsfahrt nach Forchheim an. Nach dem klaren Sieg gegen Eltersdorf am vergangenen Wochenende, trainierten die Mädels konzentriert mit dem Wissen, dass mit dem HC Forchheim ein anderes Kaliber wartete. Trainer Udo Hermannstädter schwor die Mannschaft vor dem Spiel ein. Aus einer stabilen 6:0 Abwehr heraus war es vor allem Ziel schnelle Tore über die erste und zweite Welle zu erzielen. Dazu sollte von Beginn an konzentriert und diszipliniert zu Werke gegangen werden. Leider konnten die Herzogenauracherinnen diese Vorgaben in der ersten Halbzeit überhaupt nicht umsetzen. Nervosität, zahlreiche Ballverluste, Fehlpässe und technische Fehler prägten das Bild der ersten 30 Minuten und die „Wundertüte TSH“ entzauberte sich selbst. Führte man nach 10 Minuten noch knapp mit 3:2, so gelang in den weiteren Minuten kaum noch etwas und man lief schnell einem Rückstand hinterher, der bis zum Halbzeitpfiff auf 7:14 anwuchs.

Geschockt von diesem Fehlstart, versuchte Trainer Udo Hermannstädter die Mannschaft in der Halbzeitpause wieder aufzubauen und das Spiel noch nicht verloren zu geben. Unabhängig vom Spielergebnis sollte sich die Damen II in der zweiten Halbzeit besser präsentieren. Und die Herzogenauracherinnen zeigten eine beeindruckende Moral. Mit der Umstellung auf eine 5:1 Abwehr und einer unermüdlich ackernde Svenja Reis als Vorgezogene konnte der Spielfluss des HC Forchheim immer wieder entscheidend gestört und wichtige Ballgewinne erreicht werden, die auch durch die erste und zweite Welle in Tore verwandelt werden konnten. So arbeiteten sich die Damen II in der zweiten Spielhälfte Schritt für Schritt heran und verkürzten den Rückstand schon bis zur 40. Minute auf 3 Tore. Die Forchheimerinnen hielten jedoch in ihrer gewohnt sehr harten und körperbetonten Spielweise dagegen. In dieser Phase war es vor allem den beiden besonnen Schiedsrichterinnen zu verdanken, dass das Spiel insgesamt noch in einem fairen Rahmen verlief. In der 54. Minute schlossen die Damen II dann sogar bis auf ein Tor auf und waren knapp daran das Spiel doch noch zu drehen. Leider reichten die verbleibenden 5 Minuten dafür nicht aus und man musste sich am Ende mit 22:24 geschlagen geben.

Nach einem katastrophalen Start konnten sich die Herzogenauracherinnen doch noch fangen und zeigten in der zweiten Halbzeit eine sehr gute Einstellung. Dass es am Ende nicht gereicht hat ist zwar ärgerlich, nun heißt es aber aufstehen, Krönchen richten und weitermachen. Bereits kommenden Sonntag um 18:00 Uhr steht das nächste Heimspiel gegen Neunburg vorm Wald an, in dem die Mädels wieder zeigen können was in ihnen steckt.

TSH: Albrecht, Markus (beide Tor) – Krämer (5), Kräck (1), Reis (2), Wittmann, Willert (1), Hentschke (1), Denkl (3), Orend (5/2), Steinbeißer (4/1).