Bringen zwei Entscheidungsspiele Klarheit?

Derweil sitzen die Senioren-Handballer der Turnerschaft Herzogenaurach auf Kohlen. Obwohl deren Saison bereits vorbei ist, wissen diese noch immer nicht, ob eine Teilnahme an der Endrunde möglich ist. Nun sollen zwei Entscheidungsspiele gegen die Altherren-Auswahl aus Erlangen/Bruck die Lösung sein.

Zugegeben, das Regelwerk des Bayerischen Handballsports ist nicht immer für alle Beteiligten vollends verständlich. Die Konstellation der zweiten Seniorenstaffel ist allerdings mehr als knifflig: Mit dem SV Buckenhofen, dem TV Erlangen/Bruck und der TS Herzogenaurach waren drei Teams nach Saisonende punktgleich an der Tabellenspitze, von denen sich aber lediglich zwei für die Endrunde qualifizieren dürfen. Gemäß den Spielvorgaben des BHV müsste nun der direkte Vergleich herangezogen werden. Doch auch dieser bringt keine Eindeutigkeit. So ist die TSH dem SVB zwar unterlegen, hat den direkten Vergleich mit Bruck jedoch für sich entschieden. Letztere konnten sich in zwei Partien aber gegen Buckenhofen durchsetzen. Was nun? Die nächste Instanz, das Torverhältnis, sollte das Problem lösen. Dank diesem haben die „Buckis“ mit einer Tordifferenz von +4 die Nase vorn. Herzogenaurach und Erlangen/Bruck hingegen verbuchen jeweils ein Verhältnis -2.

Somit steht zumindest der erste Sieger des Triumvirats schon einmal fest: Der SV Buckenhofen ist offiziell Tabellenerster und zieht damit in die nächste Runde ein. Nun muss nur noch der zweite Tabellenplatz bestimmt werden. Dies soll durch zwei Entscheidungsspiele zwischen den Altherren-Teams aus Herzogenaurach und Erlangen/Bruck geschehen. Denn nur die beiden Topteams der Liga dürfen an der Meisterschaftsendrunde mit Senioren-Mannschaften einer zweiten Riege teilnehmen. Wann diese beiden Entscheidungsspiele stattfinden sollen, steht derzeit allerdings noch in den Sternen.